Psychotherapie für Kinder und Jugendliche in Bochum-Querenburg



Es gibt nur einen Weg, Großartiges zu leisten. 
Zu tun, was man liebt.


 - Steve Jobs -

Psychotherapie-Praxis Marie Christin Kirsch Praxisraum
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Psychotherapie-Praxis Marie Christin Kirsch Homepage Praxis und Psychotherapie Hintergrund

Behandlungsspektrum & Symptome

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können ganz vielfältige und unterschiedliche Probleme und Themen mit bringen, die Sie belasten und im alltäglichen Leben einschränken - ihre Lebensqualität beeinträchtigen.
 

Es können beispielsweise Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, „Leere im Kopf“, häufiges Weinen, körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlaf- oder Essprobleme, Probleme in der Schule oder Selbstverletzendes Verhalten (SVV) sein. Störverhalten in der Schule, aufsässiges Verhalten, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, AD(H)S sowie Ängste und Zwänge sind weitere mögliche Problemfelder. Ebenso kann es zu traumatisierenden Erfahrungen, Schulunlust/ Schulangst oder auch Kontaktschwierigkeiten kommen. 

Zudem können im Kindes- und Jugendalter Identitätskrisen auftreten.

Kinder/ Jugendliche haben das Gefühl im „falschen Körper“ zu sein, äußern den Wunsch „anders sein zu wollen“ und tragen beispielsweise lieber Kleidung des anderen Geschlechts.

Schwierigkeiten im Kontakt mit den Eltern sind weitere mögliche Symptome, welche sich u.a. durch anhängliches, klammerndes sowie rückversicherndes Verhalten zeigen können.

Bei Krisen und Veränderungen im Leben ist es auch möglich, dass Kinder sensibel darauf reagieren, sich überfordert fühlen und ggf. wieder anfangen einzunässen oder einzukoten.

 

In meiner psychotherapeutischen Praxis in Bochum arbeiten Sie aktiv mit mir am Verlauf und Ergebnis Ihrer verhaltenstherapeutischen Psychotherapie.

 

wichtige Information:
gesetzlich Versicherte
sollten unbedingt den ganz unten aufgeführten Text zur psychotherapeutischen Sprechstunde lesen und sich bei weiteren Fragen oder auch einer Terminvereinbarung gerne telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular bei mir melden.
Privat Versicherte, Beihilfe Empfänger und Selbstzahler bleiben von der unten aufgeführten Regelung unberührt.

Diagnostik

In den ersten 4-6 probatorischen Sitzungen stehen Beziehungsaufbau, gegenseitiges Kennenlernen und Motivationsaufbau sowie die Diagnostik im Vordergrund. 
Dabei wird die Symptomatik näher beleuchtet und standardisierte Testverfahren angewandt. 

Am Ende der probatorischen Sitzungen wird entschieden, ob eine behandlungsbedürftige Diagnose vorliegt und eine ambulante Psychotherapie indiziert ist. Bei Vorliegen, wird ein Bericht an den Gutachter der Krankenversicherung verfasst und die Krankenversicherung erhält einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme. 

Diese Diagnostikphase gilt sowohl für private als auch gesetzliche Krankenversicherungen und anderweitigen Kostenträgern (Jugendamt, Sozialamt). 

Sie werden als Patienten und Eltern über die weitere Vorgehensweise und verhaltenstherapeutischen Methoden sowie der voraussichtlichen Behandlungsdauer aufgeklärt. 

 

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche 

– Einzel- und/oder Gruppentherapie -


Die anschließende verhaltenstherapeutische Psychotherapie in meiner Privatpraxis, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, erfolgt entweder in Form einer Einzel- oder Gruppentherapie. Umfang, Frequenz und die inhaltliche Gestaltung der Therapie variieren je nach Symptomatik. 

In der Psychotherapie wird an konkreten Symptomen gearbeitet, auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen sowie persönliche Ressourcen herausgearbeitet, um diese zu stärken und zu fördern.
In der verhaltenstherapeutischen Psychotherapie gehen wir davon aus, dass wir ständig neue Erfahrungen erleben und lernen. Wichtig sind die Arbeit und Betrachtung der Gedanken, der Gefühle und des Verhaltens sowie deren Zusammenhänge. Es geht in der Psychotherapie um den Abbau der Problematik/ Symptomatik und den gleichzeitigen Aufbau von Ressourcen.
Jeder Mensch ist individuell und einzigartig – in der Therapie ist es daher relevant, diese Facetten herauszuarbeiten und jedem Einzelnen angemessen und offen zu begegnen. Mir ist zudem eine Transparenz in der Zusammenarbeit sehr wichtig.
Auf Basis von Therapiezielen erfolgt die Behandlung schrittweise. 

Ich arbeite mit Ihnen, d.h. Sie als Eltern und Kind/ Jugendlicher geben das Tempo und die Ziele/ Inhalte vor.  Die Psychotherapie in meiner Praxis dient keiner Vorgabe von Alternativverhalten, Tipps oder Ratschlägen meinerseits, sondern einer Begleitung ihres aktiven Veränderungsprozesses.
Je nach Alter des Kindes/ Jugendlichen variiert die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern vom Stundenumfang.
Sie haben in der Psychotherapie einen ebenso aktiven Part wie ihr Kind/ Jugendlicher und sind stets involviert.

Ich biete in meiner Psychotherapie-Praxis in Bochum Gruppentherapien bei Ängsten, Depressionen, Aufmerksamkeitsstörungen o. Ä. an. 
Diese finden ab einer Gruppengröße von 3 Kindern oder Jugendlichen statt. 

Bei Interesse fragen Sie bitte nach aktuellen Gruppentherapien. 

 


Bitte beachten:

Die nachfolgende Beschreibung richtet sich an gesetzlich Versicherte, nicht an privat Versicherte, Beihilfe Empfänger oder Selbstzahler.


Psychotherapeutische Sprechstunde für gesetzlich Versicherte

Nach den neuen Psychotherapierichtlinien ist für gesetzlich versicherte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor Beginn einer Psychotherapie ein Termin innerhalb der psychotherapeutischen Sprechstunde bei einem Vertragstherapeuten erforderlich. 

Seit  dem 01.10.18 gelten für gesetzlich Versicherte neue Regelungen zur Inanspruchnahme einer Psychotherapie in einer Privatpraxis.
Auf dem Formular PTV11, aus der psychotherapeutischen Sprechstunde, wird die Indikation differenziert.
Für die eigene Suche nach einem Psychotherapeuten bedeutet dieses nun konkret:


So gilt bei der Indikation „zeitnah erforderlich“ die Inanspruchnahme der Terminservicestelle (TSS) der kassenärztlichen Vereinigung, KVWL, die dem einzelnen Patienten probatorische Sitzungen (= "Probesitzungen"), innerhalb von 4 Wochen, bei einem Vertragstherapeuten vermittelt.
Es ist nur zu empfehlen diese Vermittlung in Anspruch zu nehmen, wenn der entsprechende Vertragstherapeut auch nach der Probatorik eine zeitnahe Behandlung anbieten kann. Dieses ist im Vorfeld zu erfragen. Ist keine zeitnahe Behandlung möglich, sollte dieses schriftlich protokolliert werden (Datum, Name, Absage/ Wartezeit).

Anschließend sollte bei der Krankenversicherung gefragt werden, ob Sie Behandler mit einer zeitnahen Behandlung anbieten können. Bei Kontaktaufnahme mit einem möglichen Behandler sollte direkt ein potentieller Behandlungsbeginn erfragt werden, um unnötige weitere Sprechstundentermine zu vermeiden. Sollte auch hier keine zeitnahe Behandlung möglich sein, sollte dieses ebenfalls protokolliert werden. 

Bei einer „normalen“ ambulanten Psychotherapie (nicht zeitnah erforderlich), darf der Patient sich den Psychotherapeuten selbst aussuchen.
Dieses ist für die Antragsstellung durch Kostenerstattung ggf. problematisch, da die Dringlichkeit nicht ersichtlich scheint - daher wäre wichtig:
zeitnah erforderlich oder Anmerkung des Vertragstherapeuten, dass eine Psychotherapie innerhalb der nächsten 2-3 Monaten erfolgen sollte.

Zu beachten:
Zudem ist für die Antragsstellung durch Kostenerstattung - bei gesetzlich Versicherten - eine Bescheinigung vom Kinder-/ Hausarzt erforderlich, aus der deutlich hervorgeht, dass eine Wartezeit für eine ambulante Psychotherapie über 3 Monate hinaus unzumutbar wäre und eine entsprechende Dringlichkeit vorliegt.

Erst wenn diese Schritte - psychotherapeutische Sprechstunde, Terminservicestelle, Kontakt mit der Krankenversicherung - keinen Erfolg verzeichnen lassen, ist ein Erstgespräch für gesetzlich Versicherte in einer Privatpraxis durch Kostenerstattung möglich.